Aus weit über 100 Hochzeiten weiß ich, was einen Hochzeitstag entspannt macht – und was man später auf den Bildern sieht. Hier findet ihr meine wichtigsten Tipps, vom Paarshooting vorab über das Getting Ready bis zur Party. Alles zu Preisen und Ablauf steht auf der Seite Preise.
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Habt ihr schon einmal gemeinsam vor der Kamera gestanden? Die meisten meiner Paare haben wenig oder keine Erfahrung damit. Am Anfang fühlt sich das oft ungewohnt an – das ist völlig normal.
Das Kennenlern-Shooting nimmt euch genau diese Unsicherheit. Ihr lernt mich und meine Art zu arbeiten kennen, und wir finden heraus, welche Settings euch gefallen. Das zahlt sich am Hochzeitstag aus. Die besten Bilder entstehen ohnehin aus der Situation heraus, wenn nichts geplant ist. Nach den rund zwei Stunden werdet ihr euch fragen, wo die Zeit geblieben ist – versprochen.
Die Bilder könnt ihr danach für eure Einladungskarten nutzen. Auf Wunsch bekommt ihr auch ein Fotobuch vom Shooting. Dafür entscheiden sich die meisten meiner Paare.
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Das hängt ganz von euren Wünschen ab. Wichtig ist, dass der grobe Tagesablauf steht. Üblich sind diese drei Varianten:
ca. 2–3 Std.
Nur die Trauung
ca. 5–7 Std.
Trauung, Sektempfang und Paarshooting
ca. 10–12 Std.
Der ganze Tag vom Getting Ready bis in die Party
Wenn ihr Bilder vom ganzen Tag möchtet, an denen ihr auch in Jahrzehnten noch Freude habt, empfehle ich die ganztägige Begleitung. Wenn ihr in Jahren durch euer Fotobuch blättert, kommt das Gefühl eures Hochzeitstages zurück. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Die meisten meiner Paare wünschen sich eine längere Begleitung. Gerne berate ich euch dazu in einem persönlichen Gespräch.
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„Getting Ready“ ist die englische Bezeichnung für die Vorbereitungen am Morgen der Hochzeit. Ehrlich gesagt ist das einer meiner Lieblingsteile des Tages. Alle sind positiv aufgeregt, und es entstehen Bilder, auf die ihr später gern zurückblickt: die Mutter, die beim Ankleiden hilft, der Vater, der seine Tochter zum ersten Mal im Kleid sieht, oder der Bräutigam, der mit seinen Freunden anstößt und dabei versucht, die Fliege zu binden.
Mit meinen Bildern erzähle ich den Anfang eurer Geschichte: Wie sah es aus? Wer war da? Was ist passiert? Dafür hilft es sehr, wenn ihr alles Wichtige vorher gesammelt bereitlegt.
Checkliste für die Braut
Noch ein wichtiger Tipp: Kurz bevor es richtig losgeht, machen wir ein paar Einzelporträts. Make-up und Haare sind dann noch frisch, und egal wie viele Freudentränen später fließen – diese Bilder haben wir im Kasten.
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Auch für den Bräutigam sind die Bilder vom Getting Ready ein schönes Andenken. Damit nichts fehlt, hier eine Checkliste:
Checkliste für den Bräutigam
Legt alles gesammelt bereit, dann kann ich die Details in Ruhe fotografieren, bevor es losgeht.
Besonders schön wird es, wenn dein bester Freund oder Trauzeuge dabei ist, dir beim Anziehen hilft oder die Manschettenknöpfe schließt. Ein kleiner Drink danach hilft gegen die Nervosität und sieht auf den Fotos richtig gut aus.
Noch ein Vorschlag: Schreibt euch vor dem Getting Ready ein paar liebevolle Zeilen, die der oder die andere beim Fertigmachen liest. Diese Momente gehören oft zu den emotionalsten des ganzen Tages.
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Der „First Look“ ist das erste Aufeinandertreffen von Braut und Bräutigam am Hochzeitstag – der Moment, in dem ihr euch zum ersten Mal in euren Outfits seht. Natürlich könnt ihr euch auch ganz klassisch erst am Altar begegnen. Wenn ihr den Moment aber bewusst erleben wollt, lohnt sich ein First Look.
Plant dafür etwas Zeit vor der Trauung ein. Die Regel ist einfach: Je privater der Ort, desto besser. Gut passen das Hotel, in dem ihr euch fertig macht, der heimische Garten oder eine ruhige Ecke im Park. Wer mag, ergänzt den Moment noch:
Wie das aussehen kann, zeigt die Galerie Getting Ready & First Look.
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Egal ob standesamtlich, kirchlich oder frei: Mit ein paar Dingen bekommt ihr vom emotionalsten Moment des Tages die schönsten Bilder.
Beim Einzug sind alle Blicke auf dich gerichtet. Geh langsam, genieß den Moment und freu dich über jedes Lächeln, das dir entgegenkommt.
Wenn ihr lachen wollt, lacht. Wenn ihr vor Freude weinen müsst, weint. Es ist euer Tag – lasst euren Gefühlen freien Lauf.
Ab und zu Blickkontakt schadet nicht, nötig ist er aber nicht. Das gilt für den ganzen Tag.
Viele Gäste wissen nicht, was beim Auszug passieren soll. Sprecht am besten mit dem Pfarrer, der Traurednerin oder euren Trauzeugen ab, wie der Auszug ablaufen soll. Besonders schöne Momente entstehen, wenn euch alle Gäste draußen jubelnd empfangen.
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Das schönste Licht für Paarbilder ist das Abendlicht. Je nach Jahreszeit sieht das unterschiedlich aus. Plant mindestens 60 Minuten für eure Paarbilder ein. Ihr könnt das Shooting auch in mehrere Abschnitte aufteilen und so an verschiedenen Orten fotografieren.
Auf Fotos wirken alte Hütten, schöne Wände, Feldwege, Wiesen und Weinberge immer gut. Besonders schön, vor allem bei Sonnenuntergang, ist Wasser. Und wenn es regnet? Kein Problem: Ich habe Regenschirme dabei, und drinnen finden sich fast immer schöne Ecken.
Habt Spaß und bleibt so, wie ihr seid. Ich bringe euch nicht in Situationen, in denen ihr euch unwohl fühlt, und stelle keine steifen Posen. Nur wenn ihr euch wohlfühlt, werden die Bilder echt. Beispiele findet ihr in der Galerie Das Paarshooting.
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Neben dem großen Gruppenbild mit allen Gästen wünschen sich viele Paare Bilder in kleinen Gruppen. Eine Liste hilft, Chaos zu vermeiden:
Tipp: Sortiert die Liste so, dass ältere Gäste und Familien mit kleinen Kindern zuerst dran sind.
Am einfachsten ist es, wenn eure Trauzeugen oder gute Freunde die Organisation übernehmen. Sie kennen die Gäste und können die Gruppen schnell zusammenrufen.
Für eine außergewöhnliche Perspektive auf euer großes Gruppenbild lohnt sich eine Drohne. Sprecht mich gerne darauf an.
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Ein Moodboard hilft euch, eure Ideen sichtbar zu machen, zum Beispiel mit Pinterest-Pinnwänden für die einzelnen Bereiche eurer Hochzeit. Diese Fragen helfen beim Sortieren:
Hört euch gerne die Tipps von Freunden und Dienstleistern an – aber macht am Ende das, was euch gefällt. Klärt vorab mit allen Beteiligten, was möglich ist, und legt dann fest, was ihr wollt und was nicht. So gibt es keine ungewollten Überraschungen.
Frieda Therés – Online-Magazin für Brautmode, echte Hochzeiten und InspirationHochzeitswahn – echte Hochzeiten, DIY-Ideen und Deko-Inspirationweddingstyle – Planungstipps und Checklisten zu allen Hochzeitsthemen
Aber Vorsicht: Wenn das Meiste schon feststeht, haltet euch lieber von neuen Inspirationsquellen fern. Zu viele Ideen verunsichern dann mehr, als sie helfen.
Eure Hochzeit wird einzigartig, auch wenn ihr nicht alles kauft. Viele Floristen, Locations und Dekoverleiher in der Region vermieten Vasen, Kerzenständer, Traubögen und mehr. Fragt am besten direkt bei eurer Location nach.
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Der Abschluss eines besonderen Tages soll ordentlich gefeiert werden. Viele Gäste möchten euch vorher noch mit Reden, Spielen oder Präsentationen überraschen. Teilt euren Trauzeugen mit, was ihr euch wünscht und was nicht, damit der Abend nicht zu lang wird.
Lichterketten sorgen am Abend für eine wunderschöne Stimmung. Rote Farbstrahler solltet ihr dagegen vermeiden: Sie lassen Hauttöne auf den Bildern schnell unnatürlich wirken, und das lässt sich auch in der Nachbearbeitung kaum retten.
Sagt mir und eurem DJ oder eurer Band vorher Bescheid, wann der Eröffnungstanz beginnt – dann stehe ich rechtzeitig an der richtigen Stelle. Genießt den Tanz und schaut euch an statt in die Kamera. Und direkt danach: Holt eure Gäste auf die Tanzfläche. Wenn alle mitfeiern, entstehen die ausgelassensten Bilder des Abends.
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Vorweg: Egal wie gut ihr plant, irgendetwas läuft fast immer anders als gedacht. Keine Sorge – euren Gästen fallen kleine Pannen meist gar nicht auf. Diese drei Punkte solltet ihr trotzdem im Blick behalten.
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Delegieren ist das Zauberwort. Je knapper die Zeit vor der Hochzeit, desto wichtiger ist ein Team aus Helfern, angeführt von euren Trauzeugen. Manche Paare dekorieren am Hochzeitstag noch selbst die Location – diesen Stress müsst ihr euch nicht antun.
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Gerade bei einer Trauung im Freien braucht ihr einen Plan B für schlechtes Wetter. Sprecht mit eurer Location durch, ob zum Beispiel ein Zelt oder ein zusätzlicher Raum möglich ist.
3
Nach dem Essen haben Trauzeugen und Freunde oft Überraschungen geplant. Dauert das Programm zu lange, leidet die Stimmung. Sagt vorher klar, was ihr euch für den Abend wünscht, damit alle eine super Zeit haben.
Noch Fragen?
Ich sage euch schnell, ob ich noch frei bin. Danach lernen wir uns ganz unverbindlich in einem Videocall kennen.